Kategorie: Achtung Falle

Die Betrugsmaschen werden immer dreister und immer öfters konzentrieren sich die Täter auf ältere Menschen. Wenn es bei Ihnen klingelt, sollten Sie bei folgenden Aussagen sehr vorsichtig sein:

Wir müssen Ihre Wasseruhr austauschen!
Es klingelt an der Haustüre und ein als Handwerker verkleideter Betrüger behauptet ein Mitarbeiter der örtlichen Stadtwerke zu sein, der die Wasseruhren austauschen soll. Dazu schickt er die Bewohner in das Bad, um in verschiedenen Gefäßen einen Wasservorrat anzulegen. Während diese beschäftigt sind, sucht ein Komplize nach Geld und Wertsachen.

Es klingelt und die Kripo meldet sich!
Die Betrüger versuchen unter irgendeinem Vorwand mit gefälschten Dienstausweisen in die Wohnung zu gelangen, um dort die Bewohner auszurauben. Die Polizei rät dazu: Sicherheitshalber die Polizei unter 110 anrufen und nachfragen, ob es diesen Beamten tatsächlich gibt.

Falsche Handwerker!
Vor allem nach Sturmschäden fahren verstärkt angebliche Handwerkerautos durch die Gegend und halten Ausschau nach Häusern, an denen Reparaturen notwendig sind. Die Verbrecher geben sich als Mitarbeiter dieser Firma aus und bieten an, die Reparatur sofort und zu einem unvergleichlich günstigen Preis durchzuführen - allerdings ohne Rechnung und nur gegen Bahrzahlung.
Die neueste Masche ist folgende: Sie erhalten einen Anruf von einem angeblich städtischen Mitarbeiter der Sie um eine Spende zur Beseitigung von Unwetterschäden bittet. Dazu brauchen Sie nur Ihre Bankverbindung anzugeben, den Rest erledigt die Stadtverwaltung.
Generell gilt: Geben Sie niemals fremden Menschen ihre Kontonummer, denn dann ist es ein leichtes, von Ihrem Konto Geld abzubuchen.

 

Kategorie: Versicherungen / Banken

Wer so langsam auf den 60. Geburtstag zusteuert, sollte sich sputen - falls er noch ein Darlehen aufnehmen möchte. Zwar gibt es offiziell bei den Banken keine Altersbeschränkung im Hinblick auf die Darlehensvergabe, intern jedoch gibt es sehr wohl Vorgaben im Zusammenhang von Alter und Kreditzusagen.

Verbraucherschützer bemängeln schon seit längerem die Tatsache, dass ältere Kunden als Darlehensnehmer unerwünscht sind. Nach deren Angaben erhalten selbst vermögende Kunden mit entsprechenden Sicherheiten ab 60 aufwärts nur noch eine Kreditzusage in Höhe von maximal 3 Monatsrenten. Dahinter steckt die Angst der Banken, der Kunde könnte wegsterben, bevor der Kredit zurückgezahlt ist. Ein in meinen Augen geradezu lächerliches Argument, wenn man die derzeitigen Spekulationsverluste im Bankensektor betrachtet. Auch hier wird - wie in so vielen Lebensbereichen - bei unbescholtenen Bürgern absolut kleinlich gehandelt und im großen Stil Geld verzockt.

Nach Aussage des Sprechers des Sparkassenverbands Bayern ist das Thema Alter und Kreditvergabe ein “schwieriges” Thema. Kreditsumme und Lebensalter müßten einfach in einem vernünftigen Verhältnis zu einander stehen. Was “vernünftig” heißt, wird dabei nicht spezifiziert. Schließlich wolle man weder den Kunden verärgern, noch in die Situation einer Zwangsversteigerung kommen.

Benötigt ein Kunde ab 50 einen Baukredit, erhält er diesen in der Regel nur gegen Abschluss einer Restschuldversicherung, die bis zu 30% der Kreditsumme betragen kann. Ab 70 Jahren ist es so gut wie unmöglich, noch einen Kredit zu erhalten - egal ob bei der Bank, oder für einen Ratenkauf im Mediamarkt.

Kategorie: Achtung Falle

Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet, liegt das Hauptgefährdungspotenzial bei den Usern - vor allen Dingen viele private PC’s haben keinen entsprechenden Sicherheitsstandard und öffnen dadurch den Verbrechern Tür und Tor.

Wo liegen die Gefährdungsbereiche?

  • In Internetcafes verbieten sich generell Geldgeschäfte oder Kontoabfragen, da hier die Schutzmechanismen nicht bekannt sind und auch nicht überprüft werden können.
  • Viele private User wissen nicht, dass die Masche mit den Emails, in denen die Nutzer auf täuschend nachgebaute, aber unechte Bankseiten gelockt werden, immer noch mit einer der Hauptursachen für Online-Verbrechen sind. Auch die mehrmalige Eingabe von TAN’s hilft den Verbrechern das Konto abzuräumen. Sollte bei einer Überweisung plötzlich der Überweisungsvorgang abgebrochen werden und die Eingabe einer neuen TAN angefordert werden, ist es am besten, die Seite sofort zu schließen und sich bei der Bank rückzuversichern.
  • Wer Online-Banking ohne Firewall und Virenscanner betreibt, handelt fahrlässig. Diese Schutzkomponenten müssen so eingestellt sein, dass sie sich spätestens bei jedem Neustart des Rechners automatisch aktualisieren.
  • Wer mit W-LAN arbeitet muss auf die Verschlüsselung achten - Minimum ist der WPA2-Standart.
  • Am besten ist es, ein Überweisungslimit einzurichten, dann können die Verbrecher im Falle eines Falles nur einen bestimmten Höchstbetrag abräumen.
  • PIN’s und TAN’s niemals auf dem Rechner speichern und Passwörter immer wieder wechseln. Ein einigermassen sicheres Passwort besteht aus mindestens 8 Zeichen und einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Am besten ist es, sich einen bestimmten Satz zu merken und die Anfangsbuchstaben des Satzes als Passwort verwenden. Zum Beispiel: “Ich trinke 5 bis 8 mal täglich Alkohol” ergäbe das Passwort: It5b8mtA

 

Kategorie: Achtung Falle

Mit immer neuen Tricks versuchen Betrüger Internet-Konten zu plündern. Dabei wird verstärkt auf Programme gesetzt, die einmal in den PC eingeschleust, eingegebene Daten erfassen und an die Täter senden.

Erfasst werden dabei neben Kreditkartennummern, PIN und TAN, auch Emailadressen von potenziellen Opfern. Nach kriminalpolizeilichen Ermittlungen, sind das inzwischen durchorganisierte Strukturen, deren Führungselite in der Regel im Ausland sitzt. Sie greifen dabei auf eine Vielzahl von professionellen Dienstleistern zurück:

  • Webdesigner, die Websites so fälschen, dass sie von den originalen Seiten kaum noch zu unterscheiden sind.
  • Software-Entwickler, die sich darauf spezialisiert haben, sogenannte Trojaner zu entwickeln und diese über Sicherheitslücken einzuschleusen.
  • Netzwerk-Spezialisten, die dafür sorgen, dass nicht nachvollziehbar ist, woher die Mails mit den Schadprogrammen kommen.

Die Banken gaukeln uns dabei vor, dass ihr Sicherheitssystem absolut sicher sei. Daß dem nicht so ist, musste ich am eigenen Leib erfahren, als mir ohne mein Zutun von meinem Konto bei der Citibank, 600 Euro nach England transferiert wurden. Nach einigem Hin- und Her habe ich das Geld zwar wieder zurückbekommen, aber was die ganze Lauferei betrifft und der Zeitaufwand mit Anzeige bei der Kripo wegen Onlinebetrugs ect. - davon spricht niemand.

Immerhin haben einige Banken inzwischen ihr Sicherheitssystem verbessert. Aufgrund der Anfälligkeit wurde das Standart-TAN-System inzwischen abgelöst vom sogenannten I-TAN-System. Dabei muss der Nutzer eine speziell von der Bank vorgegebene TAN eingeben. Als noch sicherer wird das mTAN-Verfahren angesehen, bei der die Bank zum Beispiel auf Anfrage die TAN aufs Handy schickt.

Über eines sind sich die Experten jedoch einig: Der größte Risikofaktor liegt beim Kunden und seinem PC. Auf vielen - vor allen Dingen privaten PC’s - fehlen immer noch Schutzkomponenten wie Virenscanner und eine vernünftige Firewall. Außerdem werden grundsätzliche Verhaltensregeln in diesem Bereich nicht beachtet.

Dazu mehr im nächsten Beitrag!

Kategorie: Ausgaben minimieren / Energiekosten

Die Energiekosten steigen schon wieder - nach Aussagen der Erzeuger um durchschnittlich 6 - 10%. Dabei sind sie die vergangenen zwei Jahre schon überdurchschnittlich angehoben worden. Die Energieerzeuger begründen das mit den steigenden Kosten am Energiemarkt, was sich jedoch so nicht nachvollziehen läßt. Zumal die Gewinne der Erzeuger in den letzten zwei Jahren regelrecht explodiert sind.

Deshalb sind wir Verbraucher gefragt. Nur durch bewusstes Auswählen der für uns günstigsten Tarife, sparen wir Geld und setzen damit gleichzeitig die Energieerzeuger unter Druck. Mit den folgenden Links können Sie ganz einfach den für Sie günstigsten Anbieter herausfinden. Sie brauchen dazu keine persönlichen Daten außer Ihrem Energieverbrauch und Ihrer PLZ einzugeben.



Kategorie: Versicherungen/Banken

Man kann sich jederzeit bei einer günstigen Bank einen neuen günstigeren Kredit besorgen und damit das alte, teure Darlehen ablösen.

Für eine vorzeitige Kredit-Kündigung sind allerdings einige Regeln zu beachten:

  • Teilkündigungen bzw. Sondertilgungen sind nur möglich, wenn Sie das vorher auch im Vertrag vereinbart haben.
  • Ratenkredite, die bereits länger als sechs Monate laufen, können Sie mit einer Frist von 3 Monaten kündigen.
  • Häufig übernimmt die neue Bank alle Formalitäten. Das heißt, die Kündigung läuft formlos zwischen den beiden betroffenen Banken.
  • Die Bank, bei der Sie gekündigt haben, darf keine Entschädigung wegen entgangener Zinsen verlangen. Dies ist nur bei Baudarlehen rechtmäßig.
  • Und selbstverständlich sollten Sie eine verbindliche Kreditzusage der neuen Bank haben, bevor Sie kündigen

Kategorie: Gesundheit

…das ist das erschreckende Resultat einer Untersuchung der Universität Heidelsberg zum Bewegungsprofil der Deutschen. Jeder zweite Deutsche bewegt sich nicht mehr, als zwischen Bett, Arbeit und Auto nötig ist. Der US-Forscher Steven Blair meint dazu: “Wenn die Muskeln gehen, kommt das Alter - durch mangelnde Bewegung kommt es zu vorzeitiger Vergreisung”. Für den Forscher stellt Bewegungsmangel das zentrale Gesundheitsproblem des dritten Jahrtausends dar.

Unser ganzes Leben steht und fällt mit einer ausreichenden Muskelmasse. Sie stützt unser Skelett und trägt uns damit durchs Leben. Wenn wir unsere Muskulatur nicht fordern, verlieren wir zwischen dem 30. und dem 70. Lebensjahr bis zu 40% unserer Muskulatur und ersetzen sie durch Fett.  

Laut dem Forschungsbericht, sollten mindesten 800 - 1000 Kalorien pro Woche durch muskuläre Aktivität verbraucht werden. Das entspricht etwa 90 Minuten Joggen oder 3 Stunden Walking.

Kategorie: Ausgaben minimieren

Verbinden Sie mit einem Auslandsbesuch eine Zahnbehandlung und sparen Sie dadurch bis zu 70% der Kosten. Wenn Sie sich über diverse Möglichkeiten informieren wollen, dann gehen Sie auf die folgende Seite: www.zahnarzt-im-ausland.de. Registrieren Sie sich und geben Sie in ein Online-Formular den Heil- und Kostenplan ein, den Sie von Ihrem Zahnarzt erhalten haben.

Sie können bestimmen, in welchem Land und zu welchem Zeitpunkt Sie sich behandeln lassen möchten. Auf der Seite besteht die Möglichkeit, ein unverbindliches Gesamtangebot der Kosten, der Anzahl der Behandlungen, sowie über diverse Unterbringungsmöglichkeiten zu bekommen. Laut dem Portal werden Sie nur von deutschsprachigem  Personal behandelt.

Sehen Sie sich auf der Seite um und entscheiden Sie dann, ob so etwas für Sie in Frage kommt.

Kategorie: Achtung Falle

Warnung vor dubioser Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland warnt vor einer neuen Abzocke mit einem dubiosen Gewinnspiel. Eine so genannte allgemeine Renten-Versicherung (aRV) verschickt vor allem in Mitteldeutschland Gewinnmitteilungen an Versicherte und Rentner . Darin wird eine Einmalzahlung in Höhe von 16.020 Euro in Aussicht gestellt, bzw. die Zahlung von monatlich 445 Euro für drei Jahre, wenn die Adressaten eine teure 0900-Nummer anrufen. Mit rund zwei Euro pro Minute sind Sie dabei – also ein teurer Spaß.

Durch das Anschreiben entsteht der Eindruck eines amtlichen Rentenbescheids. Die gesetzliche Rentenversicherung hat dem Bericht zufolge nichts mit den Briefen zu tun.

Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland warnt eindringlich davor, die angegebene Nummer anzurufen und persönliche Daten telefonisch herauszugeben.

Wer einen entsprechenden Brief erhält, sollte nicht darauf eingehen. Betroffene sollten vielmehr die Beratungsstelle in ihrer Nähe informieren oder das kostenlose Service-Telefon unter 0800-100048090 kontaktieren.

Kategorie: KFZ-Kosten

Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer für Wohnmobile: Einspruch einlegen!

Viele Wohnmobilbesitzer (ich auch) haben in den letzten Tagen einen geänderten Kraftfahrzeugsteuerbescheid bekommen. Darin ist die Steuer nicht nur für die Zukunft erhöht worden, sondern auch rückwirkend.
Der Bund der Steuerzahler empfiehlt deshalb allen Wohnmobilbesitzern wegen verfassungsrechtlicher Bedenken Einspruch gegen die erhöhten Kraftfahrzeugsteuerbescheide einzulegen.

Für den Einspruch muss unbedingt die Monatsfrist nach Erhalt des geänderten Kfz-Steuerbescheides eingehalten werden. Gleichzeitig sollte im Hinblick auf ein anhängiges Verfahren vor dem Bundesfinanzhof mit dem Verweis auf das Aktenzeichen IX R 26/07 das Ruhen des Verfahrens beantragt werden. Ein Musterschreiben vom Bund der Steuerzahler steht als kostenfreier Download www.steuerzahler-nrw.de/aktionen/wohnmobile bereit.

Nach neuerer Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts muss im Steuerrecht der Vertrauensschutz verstärkt berücksichtigt werden. Die Konsequenzen der wirtschaftlichen Entscheidung müssen bereits bei der Entscheidung vorhersehbar sein. Daraus folgt, dass der Gesetzgeber Steuerverschärfungen nur für die Zukunft in Kraft treten lassen darf.
In dem Verfahren vor dem Bundesfinanzhof geht es u. a. um die grundsätzliche Frage, ob die rückwirkende Änderung des KraftStG im Dezember 2006 zum 1. Mai 2005 einen Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot darstellt. Insofern ist die Entscheidung des Gerichts auch für die Besteuerung von Wohnmobilen von Bedeutung.

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