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Geistige Fitness
Unser Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel. Hier finden Sie Ansatzpunkte für geistiges Training!
Äußere Reize fordern unser Gehirn
Damit unser Gehirn langfristig aktiv und aufnahmefähig bleibt, müssen wir es permanent fordern nach dem Motto: use it or lose it. Das heißt im übertragenen Sinne nichts anderes, als: Was wir nicht nutzen geht verloren!
Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erkranken Menschen, die sich für viele Dinge interessieren und viel lesen, seltener an Alzheimer und haben eine höhere Lebenserwartung. Gleichzeitig gewinnen wir durch diese Einstellung neue Erfahrungen und Erkenntnisse, erweitern dadurch unsere Komfortzone und fühlen uns in vielen Bereichen sicherer und souveräner.
Gehirntraining I
Lebenslanges Lernen und mentale Fitness sind die Herausforderungen der Zukunft. Es geht darum, selbstbestimmt die innere Bereitschaft und das Bewusstsein zu entwickeln, dass Lernen nicht nach der Berufsausbildung endet, sondern dass wir in der heutigen schnelllebigen Zeit permanent an uns arbeiten und uns - wenn wir mithalten wollen - bis ins hohe Alter ständig weiterentwickeln und dazulernen müssen. Dieses Lernen erfordert von jedem von uns ein hohes Mass an Flexibilität.
Wir lernen dabei nicht nur im klassischen Sinne, sondern ebenso durch die Erfahrungen und die vielen verschiedenen Anforderungen, denen wir permanent ausgesetzt sind und die unsere mentale Fitness ständig herausfordern.
Glauben und entwickeln Sie deshalb eine lebenslange Lernfähigkeit. Auch wenn Sie schon viel wissen und große Kompetenzen entwickelt haben: Für jeden von uns gibt es Gebiete, bei denen wir uns in die Reihe der Anfänger einreihen können und dürfen. Lebenslanges lernen gehört unbedingt zu den Topqualitäten, die wir im dritten Jahrtausend brauchen. Dabei geht es auch nicht unbedingt darum, viel zu wissen, sondern unsere mentale Fitness zu erhalten und damit Alterskrankheiten des Gehirns wie Alzheimer und Demenz hinauszuzögern oder zu verhindern.
Gehirntraining 2
So bleiben Sie mental fit!
Ob wir jemandem begegnen und uns fällt um alles in der Welt dessen Name nicht ein oder ob wir ein Verabredung vergessen - das sind Symptome, die wir gerne auf das "Älter werden" schieben.
Wir müssen diese Symptome des "Vergessens" nicht einfach so hinnehmen. Es gibt eine ganze Reihe von Erinnerungs- und Merkmethoden, mit denen wir Gehirnjogging betreiben und damit unsere grauen Zellen auf Vordermann bringen können.
Die Basis solcher Strategien ist die sogenannte
Mnemotechnik. Als Erfinder dieser in der griechischen Antike verbreiteten Gedächtniskunst gilt der Dichter Simonides von Keos.
In unserer Zeit mit seiner Überfüllung an Informationen, sind diese Techniken mehr den je gefragt, denn unser Gehirn muss die auf uns hereinstürzende Informationsflut filtern und verarbeiten. Die Passwörter für den PC und diverse Programme, die Geheimzahlen für die verschiedenen Kreditkarten, die Pin für das Handy, die Vokabeln im Englischkurs oder die Namen unserer Gesprächspartner.
Die Anforderung, zahllose Informationen jederzeit abrufbereit zu haben, können wir durch die
Mnemotechnik sehr gut unterstützen. Bevor ich Ihnen in den nächsten Beiträgen die einzelnen Methoden vorstelle, vorab noch einige grundlegend wichtige Punkte, um die die Gehirnleistung generell zu verbessern:
1. Bewegung: Das Gehirn ist das Organ mit dem meisten Sauerstoffbedarf. Bewegung sorgt für eine gesteigerte Durchblutung des Gehirns und aktiviert den Zellstoffwechsel. Am besten sind leichte ausdauersportarten an der frischen Luft.
2. Ernährung: Um optimal zu funktionieren, braucht das Gehirn Glucose in Form langkettiger Kohlehydrate, wie sie in Vollkornprodukten enthalten sind.
3. Entspannung und Konzentration: Lernen Sie, sich entspannt vollkommen auf eine Sache zu fokussieren. Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Meditation helfen dabei.
4. Trinken: Das Gehirn ist das flüssigkeitsreichste Organ des menschlichen Körpers. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung (mindestens 2 ltr./Tag) verbessert die Merk- und Konzentrationsfähigkeit und ist damit eine grundlegende Voraussetzung für Fähigkeit erfolgreich Wissen zu reproduzieren.
