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Körperliche Fitness
Hier finden Sie Tipps für Ihre körperliche Fitness!
Das große Thema: Sport und Bewegung!
Wir alle wissen es und beachten es trotzdem viel zu wenig: Auch hier gilt - wie bei der geistigen Fitness: use it or lose it! Wenn wir uns keinen körperlichen Anforderungen aussetzen, verkümmern unsere Muskeln und unsere Organe.
Trotzdem steigen wir keine Treppen, sondern benutzen den Fahrstuhl, fahren 200m zum nächsten Zigarettenautomaten und verbringen einen Großteil unseres Lebens in sitzender Tätigkeit. Doch dafür ist unser Körper nicht geschaffen. Wenn wir unsere Hände nicht zum Zupacken benutzen und unsere Füße nicht zum Laufen, dann muss unsere Muskulatur zwangsläufig verkümmern - mit allen negativen Konsequenzen!
Laufen für mehr Lebensqualität
Nordic Walking - die Trendsportart
Laufen zählt heutzutage zu den beliebtesten Sportarten. Neben Joggen hat vor allen Dingen das Nordic-Walking einen enormen Aufschwung genommen. Die Motivation für das Laufen ist dabei sehr unterschiedlich. Manche Menschen laufen, um Ihr Gewicht zu reduzieren oder zu halten, andere um ihr Herkreislaufsystem zu trainieren, den Blutdruck oder den Cholesterinspiegel zu senken. Der eine oder andere möchte einfach seine
aerobe Ausdauer zu trainieren und dadurch die
Fettverbrennung ankurbeln. Und wieder andere haben einfach Spass und Freude sich an der frischen Luft zu bewegen.
Der große Vorteil des Laufens ist: Ich kann es überall, bei jedem Wetter, mit geringstem Aufwand tun. Ich brauche keine Geräte - beim Nordic - Walking nur die Stöcke - und bin somit unabhängig von äußeren Gegebenheiten.
Laufen ist eine uns angeborene, natürliche Funktion. Die Natur hat uns diese Fähigkeit verliehen, damit wir die Chance haben zu überleben. Laufen versetzt uns nämlich in die Lage, gefährlichen Situationen zu entkommen.
Was glauben Sie, wieviel Kilometer ein 5jähriges Kind im Schnitt pro Tag läuft? Es sind zwischen 8 und 12 Kilometer. Das ist eine ganze Menge und funktioniert so lange, bis wir Erwachsene den Kindern den Bewegungstrieb ab- und den Sitztrieb antrainieren.
Und nun überlegen Sie mal bitte, wieviel Meter Sie sich pro Tag bewegen - selbst das Gehen ist doch häufig schon eine lästige Pflicht!
Nordic Walking und Jogging sind eng miteinander verwandt!
Walking und vor allem Nordic Walking haben seit einigen Jahren enorme Zuwachsraten. Für Beginners kann Nordic Walking der Startpunkt in eine Lauf- oder überhaupt in eine Bewegungskarriere sein, denn für viele Menschen ist der sofortige Einstieg ins Laufen eine zu große Herausforderung.
Nordic Walking eignet sich besonders für
- Bewegungseinsteiger
- Risikopatienten (z.B.: nach einem Infarkt)
- Übergewichtige
- Menschen mit orthpädischen Problemen
- Menschen, die Joggen generell ablehnen, aber sich trotzdem bewegen wollen
Gerade bei Übergewicht ist Nordic Walking zumindest solange sinnvoll, bis ein Teil der Pfunde gepurzelt sind. Denn beim Laufen belasten das Gewicht die Gelenke doppelt so stark wie beim Walking.
Ein weiterer angenehmer Aspekt ist der sogenannte
post-metabolische Effekt. Bis zu 24 Stunden nach einem aeroben Training mit einer ausreichenden Distanz (5-10 km) kommt es zu einer erhöhten Stoffwechselrate. Pro 100 verbrannte Kalorien während des Trainings, werden 15 Kalorien zusätzlich innerhalb der nächsten 24 Stunden verbrannt.
Beispiel: Wenn Sie während des Trainings 500 Kalorien verbrannt haben, so verbrennen Sie während der nächsten 24 Stunden weitere 75 Kalorien. Wenn Sie innerhalb eines Jahres 3 x in der Woche diese Strecke laufen, summiert sich das auf rund 12000 Kalorien - das sind ca. 1,5 kg Fett.
Bewegung als Gesundheitsförderer Nr. 1
Eine über 20 Jahre laufende Studie an 17.000 Harvard-Absolventen ergab, dass Männer, die pro Woche mindestens 1.500 Kalorien durch Ausdauersport verbrannten, eine um 25% niedrigere Todesrate hatten als solche, die weniger als 1.500 Kalorien verbrauchten.
Im aeroben Pulsbereich zu laufen verbrennt - je nach Trainingszustand zwischen 450 und 650 Kalorien pro Stunde. Zusätzlich wird die Freisetzung des Wachstumshormons HGH (Human Growth Hormone) aktiviert, welches uns jünger und kräftiger erhält.
Normales Gehen ist nicht intensiv genug um einen entsprechenden Herz-Kreislauf-Effekt zu erzielen und um das HGH freizusetzen.
Das Trampolin als Trainingsgerät
Das Trampolin
Eine der effektivsten Arten sich zu bewegen ist das Hüpfen auf einem Trampolin. Das Training auf einem Trampolin kombiniert die Erdanziehung mit einer Beschleunigung und Verlangsamung des Körpers. Wenn die Beine auf dem Trampolin aufkommen, werden sie durch die Federung weich abgebremst. Dadurch entsteht eine Muskelanspannung, die Zellen werden zusammengepresst, der Körper verlangsamt seine Bewegung, bleibt kurz stehen und wechselt die Richtung. In der Bewegung nach oben kommt es am höchsten Punkt zu einem Ausgleich des Schubs nach oben und der Erdanziehung.
In diesem kurzen Moment ist der Körper gewichtslos, die Muskeln entspannen sich, die Zellen dehnen sich wieder aus. Es findet also ein dauernder Wechsel zwischen Spannung und Entspannung statt, mit gleichzeitiger Massage der Zellen. Nach dem Ankommen auf der Sprungmatte beginnt der Prozess von neuem.
Trampolin-Training ist damit ein hervorragendes Herz-Kreislauftraining. Durch den dauernden Wechsel von Anspannung und Entspannung werden ganz besonders die Arterien und die Venen trainiert. Gleichzeitig verbrauchen die Zellen mehr Kalorien, eingelagertes Fett wird verbrannt.
Die Wirkung auf die Muskeln, Sehnen und Bänder ist enorm. Durch verschiedene Übungen vergößern sich die Muskelfasern, es kommt zu einem deutlichen Muskelwachstum. Gleichzeitig wird die Lymphzirkulation angeregt. In der Phase der Gewichtslosigkeit dehnen sich die Lymphzellen aus und nehmen Gewebsflüssigkeit auf. Beim Landen auf der Sprungmatte werden die Zellen wieder zusammengedrückt und die Flüssigkeit ins Lymphsystem gepresst.
